Was kostet der Führerschein aktuell in Deutschland?

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Redakteur

(Werbung) –  Wer in nächster Zeit seine Fahrausbildung macht, möchte in den meisten Fällen wissen, welche Kosten dabei ungefähr auf ihn zukommen werden und wie sich diese zusammensetzen. Viele Anbieter locken mit Diskontangeboten. Die geschnürten Pakete klingen zwar auf den ersten Blick recht gut, doch in der Praxis entstehen zumeist noch zusätzliche Kosten, bis man endlich die begehrte Fahrerlaubnis in Händen hält.

Eklatante Preisunterschiede in den Bundesländern

Eines vorneweg: Es macht einen Unterschied, ob der Standort einer Fahrschule in Düsseldorf, München oder beispielsweise Dresden ist. Denn in den einzelnen Bundesländern fallen die Preise sehr unterschiedlich aus.

In Baden-Württemberg und Bayern liegt die Preisspanne in etwa zwischen 1.000 und 2.200 Euro, während die Gesamtkosten etwa in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit 300 bis 1.500 Euro wesentlich günstiger sind.

Die Ausbildung deshalb in ein anderes Bundesland zu verlegen, ist jedoch nicht erlaubt. Denn grundsätzlich gilt in Deutschland die Ortsbindung. Das heißt, jeder Fahranfänger ist dazu verpflichtet, den Führerschein in der Nähe seines Wohnortes zu machen. Ausnahmeregelungen für Pendler und Studenten sind aber möglich.

So setzen sich die Kosten zusammen

Die fixen Kosten für den Lappen sind überschaubar. Der Sehtest unterliegt der Gebührenverordnung und kostet deshalb einheitlich 6,43 Euro. Die Gebühren für den Antrag auf die Erteilung einer Fahrerlaubnis beim Straßenverkehrsamt sind aktuell mit 33,20 Euro festgesetzt. Dazu kommen noch rund 20 bis 50 Euro für einen Erste-Hilfe-Kurs sowie etwa 10 bis 20 Euro für Passbilder.

Den größten Einfluss auf die Gesamtkosten haben jedoch die Fahrstunden. Abhängig vom jeweiligen Wohnort liegen die Kosten für eine Einheit im Ausmaß von 45 Minuten zwischen 24 und 55 Euro. Zwölf Einheiten sind Pflicht. Danach entscheidet in den meisten Fahrschulen der Fahrlehrer, ob noch weitere Ausfahrten vor der Prüfung erforderlich sind.

Für die Nutzung des Fahrschulautos bei der Prüfung und die Zeit des Fahrschullehrers verlangen die Fahrschulen zusätzlich rund 200 bis 250 Euro. Die Kosten für die Lehrmittel betragen etwa 100 Euro. Dazu kommt zumeist noch eine Grundgebühr in der Höhe von 200 bis 300 Euro.

Die Kosten für den Führerschein hängen von der Führerscheinklasse ab. Für den PKW-Führerschein liegen die Gebühren für die praktische und die theoretische Prüfung aktuell bei 114,24 Euro.

Foto von Markus Spiske auf Pixabay

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