Beim Umzugsunternehmen auf den Vertrag achten

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Redakteur

(Werbung) – Ein detaillierter Vertrag mit einem Umzugsunternehmen hilft dabei, Zeit, Nerven und Geld zu sparen, wenn während des Umzuges wider Erwarten etwas Unerwartetes passiert. Deshalb ist es ratsam, von Umzugsunternehmen, die ihren Kunden großmütig erklären, dass ein Vertrag nicht nötig sei, unbedingt Abstand zu nehmen. Mit großer Sicherheit handelt es sich dabei um eines der schwarzen Schafe der Branche. Die Konflikte sind hier schon vorprogrammiert. Auf die folgenden Punkte sollte bei der Vertragserstellung besonders geachtet werden.

Foto: von Francesco Romeo auf Pixabay

Wer haftet wofür?

Wer beispielsweise einen Umzug in Heidelberg durchführen möchte, nimmt dabei in den meisten Fällen die Hilfe eines Umzugsunternehmens in Anspruch. Die Haftungsfrage ist dabei grundsätzlich im Handelsgesetzbuch geregelt.

Darin ist aber beispielsweise nicht genau beschrieben, wer bei der Beschädigung von Pflanzen, besonderen Wertgegenständen wie Schmuck oder Kunstobjekten haftet. Besonders heikel: Auch wenn die Umzugskartons selbst verpackt wurden, haftet das Umzugsunternehmen nicht für das darin verpackte Umzugsgut. Besondere Haftungsfragen sollten deshalb unbedingt vertraglich festgehalten werden.

Wie lange darf reklamiert werden?

Da nicht alle Kartons gleich ausgepackt werden, kann das dazu führen, dass Schäden gegebenenfalls erst später entdeckt werden. In den Standard-Verträgen ist meistens eine Reklamationsdauer von 48 bis 72 Stunden vereinbart.

Sollte schon im Vorhinein klar sein, dass das aus bestimmten Gründen nicht möglich sein wird, ist es wichtig, eine andere Reklamationsdauer vertraglich festzulegen.

Was ist im Pauschalpreis inkludiert?

Viele Umzugsunternehmen werben mit günstigen Pauschalpreisen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Allerdings ist wichtig, dass sich die Aussagen aus der Werbebotschaft dann auch tatsächlich im Vertrag wiederfinden.

Im Vertrag sollte deshalb die Anzahl der Umzugshelfer, die Größe des Umzugswagens sowie die zur Verfügung gestellten Verpackungsmaterialien genau festgehalten werden. Je detaillierter die Auflistung, desto größer der Schutz vor eventuellen finanziellen Nachbelastungen.

Was passiert, wenn der Umzug platzt?

Das Leben hält viele Überraschungen parat. Deshalb kann auch ein lang geplanter Umzug noch in letzter Sekunde platzen. In diesem Fall ist es wichtig, die genauen Regelungen dafür vertraglich festzuhalten. Ganz ohne Kosten wird es wohl nicht ablaufen, doch zumindest können entsprechende Stornobedingungen abhängig von der jeweiligen Frist vereinbart werden.

Bei seriösen Umzugsunternehmen ist es so möglich, bei einer Frist von zumindest 14 Tagen bis zu 70 Prozent der vereinbarten Kosten zurückzuerhalten.

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