Minderjährige Flüchtlinge erfahren kulturelle Teilhabe mit dem talentCAMPus der Förde-vhs

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Redakteur
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(Kiel.de / CIS)

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Projekte zur kulturellen Bildung. Eines davon ist das Ferienprogramm des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, der talentCAMPus. Das Programm will die soziale und kulturelle Teilhabe von benachteiligten Kindern und Jugendlichen stärken. Gemeinsam mit Projektleiterin Loretta Lotz-Firlus stellte Helga Jones, Leiterin der Förde-vhs, das Projekt talentCAMPus am Donnerstag, 23. Oktober, der Presse vor.

An der Kieler Förde-vhs erfahren 16 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Somalia, Pakistan, Syrien, Jemen, Afghanistan, Guinea, Angola, Ghana und Mauretanien noch bis zum 24. Oktober, wie wichtig und wertvoll kulturelle Bildung ist. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren werden seit ihrer Ankunft in Deutschland von lifeline, dem Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. betreut.

Am Vormittag lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des talentCAMPus in Sprachkursen Deutsch. Am Nachmittag finden Kulturprojekte statt. Hier erhalten die jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Fotos und Acrylmalerei auszudrücken oder ein Buch aus selbstgeschöpftem Papier herzustellen, um ihre Erlebnisse und wichtige Worte aufzubewahren.

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