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Noch ein Hotel für Kiel ?

Autor: CIS am 14.04.2016

Hotel

(Von Horst Schinzel) - Wie die „Landeszeitung“ in ihrer Donnerstags-Ausgabe berichtet, will der Hamburger Investor Revitalis Real Estate neben der Sparkassen-Arena ein bis zu 17 Stockwerk hohes Hotel für den Betreiber Hilton errichten. Pläne für ein Hotel an dieser Stelle hat es schon früher gegeben. Die sind aber nicht zustande gekommen. Über das Bauvorhaben hatten zuvor schon die „Kieler Nachrichten“ berichtet und damit die Stadtpolitik aufgeschreckt.

Foto: pixabay.com / ClikerFree Vector Images

Dem Hamburger Investor schwebt ein 16- bis 17-geschossiges Hotel mit Büroflächen vor - auf insgesamt rund 11.000 Quadratmetern Geschossfläche zwischen dem Exerzierplatz und Kleinem Kuhberg. Nach den Plänen des Hamburger Architekturbüros MPP Meding Plan + Projekt GmbH soll das Hotel der Marke Hampton by Hilton am Ende über etwa 200 Zimmer verfügen und 54 Meter hoch sein. Vollgastronomie und Wellness seien nicht geplant, dafür aber „hochwertig ausgestattete Zimmer“.

Erste Entwürfe des Hotels, die sich innerhalb des geltenden Bebauungsplanes bewegen, seien der Stadtplanung bereits vorgestellt worden. Die weitere Planung sowie die Gestaltung der Außenfassade würden in den kommenden Monaten mit der Stadtplanung und dem Gestaltungsbeirat der Stadt Kiel abgestimmt. Wann mit dem Bau begonnen werden kann, sei entsprechend abhängig von der Länge der Abstimmungsphase sowie dem Erhalt einer Baugenehmigung, zitiert die Zeitung Unternehmenssprecherin Svea Hoffmann Der Bauantrag könne erst eingereicht werden, wenn diese Abstimmungen erfolgt sind. Mit einer Fertigstellung des Bauvorhabens rechnet Revitalis im Herbst 2018.

Doch das 54 Meter hohe Hotel sorgt noch für Diskussionsbedarf im Rathaus. Einwände gibt es beispielsweise von Arno Witt, dem Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung der Kieler CDU. Auch wenn er den Hotelbau grundsätzlich begrüßt - hinsichtlich der Höhe und der Gestaltung besteht seiner Meinung nach noch erheblicher Diskussionsbedarf.

„Der vorgestellte Vorentwurf entspricht in keiner Hinsicht den Anforderungen, den die Umgebung an ein solches Projekt stellt. Insbesondere die Nähe zum Rathausturm erfordert Fingerspitzengefühl bezüglich der Bauhöhe“, so Witt. Mit der Gestaltung, wie sie die Visualisierung zeigt, sei er noch nicht zufrieden - und verlangt, dass die Stadt einen Architekturwettbewerb ausschreibt.

Der Hamburger Investor sieht dagegen viele Vorteile der Lage. „Der Projektstandort verfügt nicht nur über eine exzellente infrastrukturelle Erreichbarkeit, auch die Kieler Innenstadt ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar“, so Hoffmann. Ein weiterer positiver Aspekt sei die direkte Nachbarschaft zur Sparkassen-Arena, deren Veranstaltungen zahlreiche Besucher generiere.




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